Bald hab ich Urlaub!

Der jetzige Schulblock dauert nur noch eine Woche. War diesmal ziemlich anstrengend, mit vielen Arbeitsaufträgen, Klausuren und Vorträgen… Aber im dritten Jahr wird nunmal etwas mehr verlangt.
Ab nächster Woche hab ich Urlaub! Samstag gehts mit Peter und Klara nach London, Donnerstag zurück und die Woche drauf fahre ich Mo-Fr zu Dora nach Lingen. Sie muss arbeiten in der Zeit, ich habe also viel Gelegenheit, die Gegend um Lingen zu erkunden, natürlich auch mit meinem Fotoapparat. Ich freue mich sehr, Dora endlich wieder zu sehen!
Und dann darf ich wieder im Heim arbeiten. Klingt vielleicht ein wenig unglaubwürdig, aber ich freue mich wirklich darauf, meine „Alten“ wiederzusehen.

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Fotosafari im Frankfurter Zoo

Ich habe mir mal wieder eine Auszeit vom Alltag genommen. Mach ich sehr gerne 😉
Ungefähr 450 Fotos habe ich gemacht, davon habe ich schon auf der Bahnfahrt zurück einiges gelöscht und musste deshalb zu Hause „nur noch“ die letzten 200 Fotos reduzieren.
72 Bilder sind geblieben. Nicht alle wirklich gut, aber (wie ich finde) trotzdem sehr sehenswert.
Ein Klick auf das Foto führt direkt zur Galerie…

Galerielink

 

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Neues altes Hobby – Fotografie

Ich fotografiere schon lange. Sehr lange. Als Kind durfte ich gelegentlich die Spiegelreflex-Kamera meines Vaters nutzen. Unter Aufsicht natürlich. Und diese Kamera durfte ich sogar in einen meiner ersten Urlaube mit Peter mitnehmen. Aber gleich von den ersten Gehältern meiner Ausbildung habe ich mir eine eigene Kamera gekauft, eine Minolta X-300 war das damals. Muss so um 1986 oder 1987 gewesen sein. Meist habe ich Dias gemacht, auch aus kostengründen, denn mein Ausbildungsgehalt war nicht üppig. Als ich dann meine Kinder bekam, geriet die Fotografie in den Hintergrund. Natürlich habe ich meine Kinder fotografiert. Reichlich sogar. Aber die Fotos hatten einen anderen Stellenwert.
Natürlich habe ich mir auch eine der ersten billigen Digitalkameras gekauft. Etwa 2005 muss das gewesen sein. Ungeahnte Möglichkeiten, vor allem die Menge der Fotos betreffend. Hat ja jetzt nix mehr gekostet, so ein Bild. Außer Speicherplatz. Die Qualität? Fürs Anschauen am PC hat es gereicht, für Ausdrucke in Standartgröße 10x15cm auch. Aber für mich irgendwann nicht mehr.
Im Sommer 2009 kaufte ich mir meine digitale Spiegelreflexkamera. Die Canon Eos 450d, zusammen mit dem Objektiv EFS 18-55mm. Kurz darauf zusätzlich das Tele-Macro-Objektiv AF 70-300 von Tamrom. Geliebt und viel genutzt nicht nur von mir. Auch meine Tochter Elise interessiert sich für Fotografie und Film, ist aktiv bei Youtube und anderen sozialen Netzwerken. Sie besitzt eine Videokamera, mit der ich sie auf ihren Reitturnieren und während des Trainings regelmäßig filme. Zur Filmbearbeitung hat mich also Elise gebracht – und somit auch im Mai diesen Jahres zu meiner Videokamera, der Sony FDR-AX53.
Und natürlich führt der Weg der Filmbearbeitung auch an der Bildbearbeitung vorbei. Elise kennt sich sehr gut damit aus, studierte „Digitale Medien“ und macht jetzt eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Und ich bekam wieder immer mehr Spaß an der Fotografie.
Schon immer habe ich mich besonders für die Kleinigkeiten der Natur interessiert, also habe ich mir im September, quasi als Geburtstagsgeschenk für mich selbst, ein neues Spielzeug erworben: mein Macro-Objektiv von Canon EF100mm f/2.8 Macro USM!

Ich taste mich ran! Die Benutzung eines Statives ist relativ neu für mich, ich schieße meine Fotos lieber „aus der Hüfte“. Das klappt in der Macrofotografie nur sehr selten. Aber ich lerne. Der Blick für „das Bild“ kommt auch langsam wieder. Und auch, wenn ich wieder am Anfang stehe, das Fotografieren macht wieder unglaublich viel Spaß!

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Heimreise

Jaaa, ich weiß, ich bin wiedermal sehr spät…
Wir sind jetzt schon wieder über zwei Wochen zu Hause. Ich war zwischendurch kurz krank geschrieben, Peter leidet auch noch unter einer Erkältung (ich habe ich angesteckt), aber der Alltag hat uns wieder ziemlich fest im Griff.

Am 13.10. sind wir Abends von Kona weggeflogen, morgens um halb sechs waren wir in San Francisco. Wir sind dort zwar mit dem Bus an den Hafen gefahren, aber es hat in strömen geregnet, deshalb haben wir uns nur etwas zum Frühstück besort und sind dann klatschnass mit dem Bus wieder zum Flughafen. Eigentlich sollte der Flug nach Frankfurt um 14:00 Uhr starten, aber er wurde ohne Erklärung immer weiter nach hinten geschoben. Abflug war letztlich um 20:00 Uhr.

In Frankfurt angekommen sind wir am 15.10. um 15:00 Uhr nach unserer Ortszeit, um halb fünf waren wir zu Hause. Total müde und geschafft. Aber letztlich doch glücklich wieder hier zu sein. Natürlich musste ich auch gleich noch in den Stall zu Apahatschi, Feli und dem kleinen Nico und auch in unsere Stammkneipe sind wir am Abend noch gegangen.

Es ist inzwischen fast unglaublich, dass wir noch vor kurzen im sonnigen, warmen Hawaii am anderen Ende der Welt waren. Hier ist es feucht-kalt, teilweise neblig. Herbstwetter eben. Täglich schaue ich mir die Fotos an, schon alleine, weil ich wieder ein Fotobuch erstellt habe – aber wir werden wohl nicht noch einmel nach Kona fliegen. Es sei denn, Philipp qualifiziert sich irgendwann 🙂

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Hamakua-Küste und Hapuna Beach

20161012-01 20161012-02Als wir heute morgen nach Norden Richtung Hawi gefahren sind, hatte man links aus dem Auto einen wunderbaren Blick auf das Meer und rechts auf den Mauna Kea – der allerdings eher wie ein kleiner Hügel wirkte, als ein 4200m hoher Berg. Aber man konnte auf der Spitze sogar das Observatorium glitzern sehen.

Sehr lange hat das wolkenlose Wetter heute nicht angehalten (glücklicherweise), so waren die Temperaturen wirklich angenehm. An der Nordspitze der Insel, hinter Hawi ist die Hamakua-Küste. Da hört die Strasse einfach auf. Ein Schild „Dead End“ und das war es. Einige wenige Parkplätze gibt es und ein abenteuerlicher Fußweg führt steil bergab in eine Landschaft, die einen verzaubert. Ein Süßwassersee, umringt von Bäumen, eine glatte ruhige Oberfläche, wirkt wie ein Bergsee und davon abgetrennt durch 10 Meter Strand: die tosende See und, was man schon von oben vom Straßenende aus sieht, eine traumhafte Steilküste. Wir waren bei diesem Wetter schon absolut begeistert, aber wie toll muss das bei wolkenloser Sicht erst sein…

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Auf dem Weg zurück nach Süden sind wir wieder an einer der großen Ranches vorbeigefahren und endlich einmal haben wir Rinder gesehen (Ich weiß, Rinder sieht man bei uns an jeder Ecke, aber hier seltsamerweise nur sehr selten). Und Pferde! Wir haben Pferde gesehen und mussten natürlich für ein paar Fotos aussteigen…

20161012-27 20161012-28 20161012-30 20161012-31Nachmittags sind wir dann an den Hapuna Beach gefahren, den ich vor drei Jahren schon „gefunden“ hatte. Ein Traumstrand. Nicht überladen, aber belebt. Und auch hier hat das Wetter sich von seiner angenehmsten Seite gezeigt, es war meist bedeckt, bei 28°C.

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Mauna Kea

Ich bin heute etwas später als sonst, das liegt daran, dass wir erst sehr spät nach Hause gekommen sind…

Wir habe heute einen Ausflug auf den Mauna Kea gemacht. Kurz vor Mittag sind wir los, haben einige Foto-Stops gemacht und uns an der „Besucherstation“ auf 2800m eine lange Hose angezogen und Pulli und Jacke bereitgelegt. Bei noch knapp über 20°C eine seltsame Sache. Aber es ging ja noch weiter hoch bis auf 4200m und hier war es dann auch deutlich frischer 😉

Einige Stunden waren wir da oben und es war einfach großartig! Die Anfahrt hat uns schon innerhalb kürzester Zeit durch die unterschiedlichsten Landschaften geführt und hier oben war es einfach nur bizarr. Wie auf dem Mars… oder Mond oder irgendwas. Aber wirklich seltsam. Leider ging die Sonne nicht hinter dem Meer, sondern hinter einem Haufen dichter Wolken unter, aber schön war die Aussicht allemal! -Und auf der Rückfahrt mussten wir dann erst einmal für eine Weile die Heizung (!) anmachen, da oben waren es zum Schluss nur noch 6°C.

So, jetzt hänge ich hier einfach die Bilder dran, sie sind wie immer durch draufklicken zu vergrößern…

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Klaras Tattoo

Irgendwann vor einiger Zeit zu Hause hat Peter angedroht, er würde Klara hier auf seine Kosten tatowieren lassen, aber er würde das Motiv auswählen. Wenn Klara darauf eingehen würde, müsse sie sich überraschen lassen, welches Motiv und welche Stelle er bestimmt. Ich machte zur Bedingung, dass es nichts Beleidigendes und kein „prominenter Ort“, wie beispielsweise das Gesicht, sein dürfe. Die beiden schlugen ein…

Heute war es dann soweit. Klara und Peter sind zu einem hiesigen Tattoo-Geschäft gegangen und Klara wurde tatowiert. Peters Bedingung: es sollte am Oberarm und ein traditionell polynesisches Motiv sein. Klara ergänzte: Band um den Arm mit Seepferdchenkopf. Und der Künstler hat aus diesen Vorgaben das gezaubert:

20161010_150102Ich finde es klasse!!!  Und ich bin mega neidisch! (Und muss zugeben, dass die Preise hier sehr günstig sind…)

Am Vormittag hat Peter noch seine Finischer-Fotos gekauft. Ein Stick mit über 100 Bildern vom Renntag. Nicht alle überragend, doch einige großartige Aufnahmen sind dabei

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Hawai´i Vulcanoes National Park

Ja, hier waren wir auch schon während der Inselrundfahrt, aber da war Peter nicht dabei. Und, mal ganz ehrlich, auch Klara und ich haben diesen Ort bei gutem Wetter verdient.

hawaii20161009_113300Der Hawai´i Vulcanoes National Park ist ca 90 Meilen von Kailua-Kona entfernt und somit fährt man etwa zwei Stunden, mal kurz um die Südspitze der Insel herum vom einen gelben Kringel auf der Karte zum anderen… (Das Bild kann wie immer durch draufklicken vergrößert werden).

Und tatsächlich konnte man das Sprudeln der Lava bei Sonnenschein etwas besser sehen, als bei Nieselregen. Lustig fand ich das „kleine Wölkchen“, das sich durch den aufsteigenden Dampf gebildet hat. 😉

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Wir hatten sogar eine so gute Sicht, dass wir sowohl den Mauna Loa als auch den Mauna Kea sehen konnten. Kurz darauf hatten die beiden sich aber wieder in Wolken gehüllt…

20161009_120236 img_0006Wir sind dann noch ein Stückchen weiter gefahren, an den Rand eines riesigen Lava-Sees. Natürlich inzwischen erkaltet, aber Peter konnte sowieso nicht richtig Laufen, deshalb hat angucken heute gereicht 😀

img_0017 img-20161009-wa0002 img_0027 img-20161009-wa0004Und auch die Lavaröhre haben wir uns nocheinmal angeschaut. Der Regenwald hat auch ohne Regen durchaus seine Daseinsberechtigung…

img_0026 img_0030Und so endet auch dieser Tag. Wir sind müde. So richtig!

Peter ja sowieso, bei ihm ist das völlig verständlich!
Ich bin dusselig genug, um dank der Klimaanlage einen schönen Husten zu haben, mit leichtem Fieber natürlich, muss sich ja lohnen.
Und Klara? Die leidet mit. Sie hat Kopfschmerzen und liegt deshalb jetzt (um 18:53) schon schlafend im Bett…

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Ironman-Raceday Oct.08-16

Ich bin stolz auf meinen Eisenmann!!!
Als er merkte, dass er sein selbst gestecktes Ziel nicht erreichen kann, hat er zwar weitergemacht, aber so, dass er keinen gesundheitlichen Schaden zurückbehält.

Peters Zeiten: ergebnis
Ich will hier gar nicht länger schreiben, heute ist Peter dran mit erzählen:


Rennmorgen 300 klingelt der Wecker. Habe sogar ein bisschen geschlafen, was vor einem Ironman nicht selbstverständlich und auch nicht unbedingt nötig ist. Nach ein paar Weißbrot-Scheiben mit Honig geht es um 4 Uhr zu Fuß vom Hotel die 2,5km zum Pier in Kailua-Kona. Eine nette amerikanische Familie spricht mich unterwegs an, nimmt mich das letzte Stück in ihrem Wagen mit; der Ironman ist hier vor Ort natürlich ein großes Thema.

Im Startbereich warten dann die üblichen Formalitäten. Einlasskontrolle, „Body-Marking“, also das Aufkleben der Startnummern auf die Oberarme, und u.a. auch eine Gewichtskontrolle. Triathlet/innen wiegen zwar i.d.R. nicht so viel, doch möchte man im medizinischen Notfall den Wasserverlust im Körper einschätzen können.

Dann geht es in den Wechselbereich, wo ich noch einmal die am Vortag eingecheckte Rad- und Laufausrüstung überprüfe und mich dann in Schwimmausrüstung zum Schwimmstart begebe. Nicht alleine, sondern in Gesellschaft von ca. 2000 anderen Altersklassenathleten. Um 630 starten die Profis mit viel deutscher Prominenz (Frodeno, Kienle etc.), danach (kurz vor 7) sind wir Amateure dran.

Bereits an der Startlinie gibt es Positionskämpfe und nach dem Startschuss muss ich mich mit meinen Mitschwimmern körperlich „auseinandersetzen“. Nach etwa 100m habe ich mich einigermaßen freigeschwommen und kann mich auf das Rennen konzentrieren. Pazifik, 28°C, leichter Wellengang, ein paar Tropenfische unter mir. Das Schwimmen fühlt sich gut an und nach 59:53 Minuten für 3,8km stehe ich wieder auf festem Boden und wechsle aufs Rad.img-20161008-wa0025

Durch die Lavafelder von Hawaii geht es bei heute starken und wechselnden Winden zunächst 90km nach Norden zum Wendepunkt in Hawi, dann die gleiche Strecke zurück. Wie im Wetterbericht angekündigt drehte innerhalb der 5½ Stunden Radzeit der Wind so ungünstig, dass man tatsächlich in beide Richtungen gegen den Wind fuhr. Geärgert habe ich mich unterwegs über unfaire Sportkameraden, die „a là Tour de France“ im Pulk fuhren, obwohl beim Triathlon einzeln und mit 12m Windschattenabstand zum Vordermann gefahren werden muss. Kampfrichter waren oft weit und breit nicht zu sehen.img-20161008-wa0044

Zurück in Kona stieg ich vom Rad und merkte sofort, dass das Laufen heute zum Problem wird. Eine Rückenverletzung hatte ich zwar kurz vor Hawaii dank Physiotherapie noch in den Griff bekommen, aber in den Wochen davor hatte mich dieses Malheur daran gehindert mein Lauftraining vernünftig aufzubauen. Ich konnte einfach mit Rückenschmerzen keine schnellen Trainingseinheiten machen.

Jammern hilft nicht und so griff ich notgedrungen zu Plan B. Eine vordere Platzierung in meiner Altersklasse war so nicht drin und ich wollte nur irgendwie über die Laufstrecke kommen und das Rennen „finishen“. Das war harte Arbeit an diesem Tag, über die klimatischen Bedingungen hinaus. Die Kilometer- bzw. Meilenmarken schienen unendlich weit auseinander zu stehen. Ute stand bei km 16 an der Strecke und ich habe sie ins Hotel zurückgeschickt. Der Wettkampf sei verloren und ich würde mir den Rest des Tages Zeit zum „finishen“ nehmen und dann nachkommen.

Gesagt, getan, nach katastrophalen und endlosen 4:21 Stunden Marathon überquerte ich nach 10:57 Stunden tatsächlich die Ziellinie. „You are an Ironman,“ hörte ich den legendären Zielsprecher Mike Reilly ins Mikro rufen. Für mich zum zweiten Mal nach 2013, und wohl auch zum letzten Mal.

Nach 10 Jahren Triathlon-Langdistanz mit Trainingsumfängen des Leistungssportes werde ich zwar meinem Sport treu bleiben, aber es deutlich ruhiger angehen lassen. Bei der Stärkung im Zielbereich wich die Enttäuschung über den „gebrauchten Tag“ dann doch der Freude über das gelungene Finish, sogar noch bei Tageslicht, und lange nach Einbruch der tropischen Nacht erreichte ich erschöpft aber glücklich das Hotel, wo Ute und Klara auf mich warteten.


So, und hier bin ich dann doch nochmal… Letztes Wort und so…

Peter hat sich natürlich schon persönlich beim angereisten Team vom SC Neukirchen für die Unterstützung bedankt. Und auch ich möchte das tun! Ich kann alleine gar nicht überall auf der Strecke sein und weiß natürlich auch nicht, wo man welche Informationen braucht oder lieber gar nicht wissen will. Auch im Ziel waren sie da, nachdem Peter mich weggeschickt hatte; ich war doch froh, ihn „unter Beobachtung“ zu wissen…

img-20161008-wa0043Vielen Dank an das Team vom SC Neukirchen!!!

So, und jetzt natürlich zu Martin, der da so fröhlich mit Perlenkettchen in die Kamera lächelt:

ergebnis-martinSechster in seiner Altersklasse!!! Großartig, oder? Ja, auch er hatte sich eigentlich mehr erhofft, aber mal ehrlich: 54. Gesamtplatz? Von 2400 Teilnehmern? Von den 2400 WELTBESTEN Teilnehmern?
Da kann man sich jedes weitere Wort sparen.

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Ausnahmezustand

Der Tag vor dem Tag. Vor DEM Tag…

Ich muss fairerweise sagen, dass Peter dieses Mal relativ entspannt war, den ganzen Tag über. Es gab nur zwei oder drei kleinere Ausbrüche, sonst nichts. Sehr human. Nein, ich nehme ihm das nicht übel. Ich kenne ihn und kann erahnen, wie er sich vor dem Wettkampf fühlt. Alles gut. Trotzdem fand ich es besser mit Klara das Appartement zu verlassen, damit Peter für sich sein konnte.

Wir sind ins Landesinnere nach Waimea gefahren. Die Temperaturen sind hier schlagartig auf rund 25°C gefallen und auf der Rückfahrt hatten wir den Eindruck, die Welt würde gleich untergehen, so stark hat es geregnet und was sagt Peter: „Regen? Hier nicht!“ Nicht mal 20km Entfernung…
Auf dem mittleren Foto ist glaube ich ganz gut zu erahnen, wie sehr Klara und ich meinen Apahatschi vermissen 🙁 (Das Pferd ganz links sieht ihm aber auch etwas ähnlich!)

20161007_153647 20161007_154800 20161007_163526Aber zurück zum Triathlon, denn das ist ja der eigentliche Grund, warum wir überhaupt hier sind!

Schon letzte Woche haben Martin und Peter Pressebilder im Lavafeld gemacht, oder besser: Anna hat die Bilder gemacht, die Zwei haben posiert. (Die folgenden Bilder dieses Blogs sind alle NICHT von mir, sondern von Anna bzw. Martin!)

dsc03459 dsc03475 dsc03522Ich finde die Bilder sehr gelungen! Man merkt, wieviel Spass es ihnen gemacht hat.

Das vorletzte Bild zeigt nun auch mal Anna -und das letzte die beiden armen ausgehungerten Athleten gestern Abend am „Welcome Banquet“. Man könnte doch fast Mitleid kriegen, oder?

dsc03538 img-20161007-wa0007So. Morgen früh gehr es dann also los. Peters Wecker ist auf drei Uhr gestellt, ich habe länger Zeit (muss erst gegen 6 am Start sein) Also mache ich es mir noch ein bißchen bequem, trinke ein Bier und hoffe, dass Peter einigermaßen gut schlafen kann…

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Captain Cook – Kealakekua Bay

Da wir ja alle die Geschichte von Captain James Cook sehr gut kennen 😀 wissen wir, dass er in ganz Hawaii nur eine einzige Bucht gefunden hat, die tief genug war, um sein Schiff zu ankern, nämlich die Kealakekua Bay, wo er dann auch seinen tragischen Tod fand – soweit die Geschichtsstunde.
In eben dieser Bucht waren wir heute. Dank der Steine sehr schwierig ins Wasser zu kommen, aus dem Wasser heraus hatten wir eine bessere Stelle gefunden. Die GoPro hatte ich zwar dabei (das Ding mit dem gelben Griff), aber sinnigerweise habe ich im Wasser gemerkt, dass der Akku leer ist. Macht aber nix, wir haben unter Wasser eh nicht mehr gesehen, als sonst auch.

20161006_102803 20161006_102900 20161006_105652Athleten gehen übrigens nicht einfach so irgendwo ins Wasser kurz vor´m Wettkampf 😉 aber ich war froh, dass Peter überhaupt mal mit uns gemeinsam unterwegs war.

Direkt neben dem kleinen lauschigen Plätzchen, das wir zwischen den Lavasteinen für uns gefunden haben, war ein richtiger Urwald, klein aber schön.
20161006_105835 20161006_105923 20161006_105938 20161006_110003 20161006_110112 20161006_110124 20161006_110307

Klara hat uns dann heimlich fotografiert; ich finde das Bild so genial, als würde ich mich fragen, ob ich diesen Mann jemals verstehen werde…
20161006_110955Natürlich tue ich das! Sehr gut sogar. Und obwohl das nächste Bild doch ein wenig kitschig ist, mag ich es sehr!20161006_110957

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Registration und faulenzen

Heute hat die Athletenregistration begonnen, Peter konnte seine Startunterlagen abholen und somit die Startnummern an Rad und Helm befestigen. Total stolz musste er mal alles präsentieren. 🙂 Vertehe ich gut!

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Wir habe sonst heute wirklich gar nix gemacht. Okay, Klara und ich haben wieder etwas gebummelt, aber der Tag war wirklich sehr faul! Geschuldet vor allem dem Sonnenbrand, den ich vom Schnorcheln auf dem Rücken habe (wer denkt denn auch daran den Rücken einzucremen). Also eigentlich keine Fotos, ABER: Ich nehme euch mal mit auf einen kleinen virtuellen Rundgang durch unser Appartement: 20161005_171554Wir fangen im Schlafzimmer an, Blick von der Tür. Vor dem Bett erkennt man eine Decke, hier macht Peter Gymnastik. Morgens, abends, zwischendurch, eigentlich immer 😉

20161005_171610Der Blick in Richtung Tür zeigt links den Schrank, den Durchgang zum Bad, die Tür zum Wohnbereich und die Terassentür, rechts daneben steht ein Fernseher… bisher ungenutzt.

Gehen wir erst einmal ins Bad. Links ist die Tür zu Dusche und WC, rechts ist ein Schrank, in dem sich Waschmaschine und Wäschetrockner verstecken. Für die Handtücher haben wir beides auch schon reichlich benutzt, zum Ausspülen des Salzwassers und weil hier die Sachen an der Luft nur schlecht trocknen.

20161005_171712 20161005_171646 20161005_171729Im Wohnbereich wäre eigentlich ein Sofa, aber Klara möchte auch irgendwo schlafen, also ist hier ihr Bett 😉 Auch sie hat natürlich einen Fernseher (ich glaube nicht mehr ungenutzt). Auf dem großen runden Glasesstisch essen wir nicht, hier steht „die Elektronik“, also unsere Notebooks, , die externen Festplatten von Peter und mir,die Kamera, GoPro und das ganze Zubehör. Quasi der Arbeitsplatz 😀 Auf dem rechten Bild sieht man hinten in der Mitte die Eingangstür, der Rest ist selbsterklärend.

20161005_171747 20161005_171816Peter steht in der Küche… Die bietet alles, was man braucht. Fasziniert hat mich dieser riesige Backofen. der ca. 80cm breit ist!!! Überlegt mal, wieviel Pizza da rein passt! Kühlschrank und Gefrierfach, Spühlmaschine, Herd, Mikrowelle. Alles da. Sogar Mixer, Toaster, Kaffeemaschine und Reiskocher.

20161005_17190120161005_17193220161005_171958 20161005_171926Fehlt nur noch die überdachte Terasse: Nüchtern aber praktisch, mit Blick ins Grüne. Und auch heute hatten wir Besuch im Appartement. Sehr keinen Besuch. Das Kerlchen ist ca 1,5cm klein und hat keinen Schwanz. Vermutlich war ein Vogel hinter ihm her.

20161005_171630172437So, das war es dann auch schon für heute. Fotos von außen habe ich noch keine, die reiche ich demnächst nach.

Wir machen uns jetzt noch einen gemütlichen Abend, bis bald…

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Laufbetreuung, White Sands und Flughafen

20161004_081048Beim Frühstück hatten wir heute wieder diesen kleinen Gast. Er (oder einer seiner Kumpels, manchmal auch zu zweit oder zu dritt) ist ein recht häufiger Gast, heute hatte er versucht, sich in einer der Pflanzen auf unserer Terasse zu verstecken. Hab ihn natürlich trotzdem gesehen 😉

Wir haben dann Peter beim Lauftraining betreut, bzw. er ist gelaufen und wir haben Fotos am Strand vom Energy Lab gemacht. So fand ich die Aufteilung ganz praktikabel.

Ich finde es erstaunlich welche Formen die Lava auch hier wieder zustande gebracht hat. Man muss ja auch bedenken, dass sie (die Lava) an dieser Stelle erst 200 Jahre als ist.

Die Sonne hat wieder ganz schön doll „gebratzelt“, wir waren froh, dass Peter nur einen recht kurzen Lauf hatte.

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Aber eigentlich hatten Klara und ich noch nicht sooooo die Lust auf Sonne verloren, also sind wir zum White Sands Strand gefahren. Ein reiner Sandstrand, winzig klein, aber sehr schön! Hier dann mal ohne Schnorchel, dafür mit normaler Schwimmbrille. Und diesmal etwas bessere Sicht auf Fische.

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DCIM105GOPROUm 14:00 Uhr waren wir dann mit Martin und Anna am Flughafen, um vier weitere Vereinsmitglieder zu begrüßen: Frank und Axel mit ihren Partnerinnen Kathrin und Diana. Sie hatten in den Vereinigten Staaten Urlaub gemacht und sind jetzt zum Abschluß noch auf Hawaii, unter Anderem zum Anfeuern von Martin und Peter. Abends waren wir noch alle gemeinsam Essen und so endet auch dieser Tag…

Ach nee, eins hab ich noch:

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Zum Schnorcheln mit der Body Glove

20161003_095654Morgens waren wir zu dritt ein bisschen bummeln. Peter ein ein neues Hawaii-Hemd gekauft (diesmal in etwas dezenterem Schwarz), ich ein knallbuntes Kleid, Klara hat sich Flossen gekauft. In den Geschäften kann man sich ja stundenlang aufhalten; zum einen gibt es meist sehr viel anzuschauen, zum anderen sind die Temperaturen einfach erträglich bzw. angenehm kühl. Denn obwohl der Himmel heute wirklich den ganzen Tag reichlich bedeckt war, lag die Temperatur wieder bei 30°C

body-glove-aerial-horizontal-e1454109334316Nachmittags sind Klara und ich dann auf der Bodyglove mitgefahren. Es ging ein gutes Stück die Küste runter, vorbei an den Hotels natürlich, aber auch an einigen schnuckeligen Privathäuschen. Sogar Madame Pele haben wir am Strand liegen sehen (das Foto ist unten eingereiht, erkennst du sie?)

 

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Mit dem Schnorcheln hatte ich in der Vergangenheit massive Probleme. Ich hatte immer den Eindruck, dass ich nicht genug Luft bekomme. Das ist immer so, wenn ich nur durch den Mund atmen kann. Letzten Winter irgendwann, als wir anfingen, diesen Urlaub zu planen, bin ich also im Internet auf die Suche gegangen, ob es denn auch Tauchmasken und Schnorchel gibt, bei denen man durch Mund UND Nase atmen kann. Natürlich gibt es und ich habe sie gekauft. Optisch nicht gerade der Brüller, aber mit Schnorchelmasken sieht man generell nicht prickelnd aus! Zum Fotografieren war unser Standort nicht so richtig geeignet, die Fische sind alle dort geschwommen, wo das Licht unbrauchbar war…

But first, let´s make a selfie…


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Zum Schluss gab es dann kurz vor der Einfahrt zum Pier noch ein Highlight! Zwei Delphine schwammen vor uns her, sie waren gerade dabei, sich zu paaren…
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Inselrundfahrt

Für Klara und mich stand heute eine 12stündige geführte Inselrundfahrt im klimatisierten Reisebus auf dem Programm. Unsere Reiseführer war ein Deutscher, der vor 17 Jahren endgültig nach Hawaii ausgewandert ist, nachdem er vorher die Insel schon über mehrere Jahre kennen- und liebengelernt hat. Und das merkt man in seinen Berichten. Er hat uns sehr, sehr viel über die Geschichte und Sprache Hawaiis erzählt, die Entdeckung durch Cook, den Wandel der Religion, die Zuckerbarone, wie Hawaii zu Amerika kam, und vieles mehr, aber auch über die Pflanzen und die geologischen Besonderheiten der Insel und natürlich über den Vulkanismus, allgemein und hier im besonderen

Nach einem kurzen Besuch eines Coffee-Shops mit Kaffeeverkostung in Captain Cook machten wir Halt im Puuhonua o Honaunau National Historical Park, zu der ich aber hier nichts weiter schreiben möchte, der Link ist sehr aussagekräftig…
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Weiter ging es dann zu Amerikas südlichster Bäckerei, wo wir Kreppeln (!!!) gegessen haben. Malasadas heißen die hier, sind ungefüllt -und sie schmecken wirklich wie bei uns

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Ebenfalls in Punaluu ist der Black Sands Beach, wo wir Schildkröten bei einer verdienten Ruhepause sehen konnten. Glücklicherweise ist es hier tatsächlich gesetzlich verboten die Schildkröten zu berühren oder ihnen sogar zu nahe zu kommen und erstaunlicherweise scheint sich jeder dran zu halten. Toll! Ich habe meine Fotos mit dem Teleobjektiv gemacht… Die Brandung ist am der südlichen Ecke von Hawaii auch etwas heftiger als im Westen bei Kailua Kona…

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Weiter ging es zum Hawaii Volcanoes National Park, wo wir uns am Jagger Museum den riesigen Krater einschließlich sprudelnder Lava anschauen konnten und nahe dabei eine Lavahöhlen, eine Röhre, die einfach durchwandert werden kann, umgeben von Regenwald… Apropos Regen… Hier waren wir ja bereits auf der Ostseite der Insel und hier stauen sich die Wolken. Es regnet sehr, sehr häufig. Auch heute.

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Irgendwo kurz vor Hilo haben wir eine Gärtnerei besichtigt, bei der es sehr, sehr viele Orchideen gibt, aber hat hat mich persönlich jetzt nicht sooooo doll interessiert. Sorry, keine Fotos!

Aber die Akaka-Fälle sind einige Fotos wert! Hier waren wir ja vor drei Jahren schon mal (mit besserem Wetter), aber dafür kam jetzt deutlich mehr Wasser herunter 😉

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Geschlossen hat sich unsere Rundreise nach der Fahrt durch die riesige Parker Ranch, mit einem kurzen Stopp in Waimea Kamuela. Dieses Reiterdenkmal hat es mir natürlich besonders angetan…

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