Entschleunigung


Sonntag Nachmittag gab es relativ unerwartet einsetzenden Eisregen, die Nacht darauf langanhaltenden Schneefall.
Als Folge davon vereiste Strassen, bedeckt mit einer dicken Schneeschicht.

Nun mag ich ja keinen Schnee. So gar nicht. Aber diese Situation hat was!
Überraschenderweise sind tatsächlich sehr viele Autos in den Garagen geblieben und so konnte man ungefährdet duch den tiefen Schnee durch die Stadt waten. Körperlich zwar doch sehr anstrengend aber zugegebenermaßen auch erstaunlich schön.
Okay, den Nachmittag und heute auch den Vormittag habe ich dann mit kannenweise wärmendem Tee auf meinem Sofa verbracht, aber scheinbar ging das nicht nur mir so. Man machte tatsächlich nur das, was wirklich dingend und sehr wichtig war. Man wurde entschleunigt…

Heute Nachmittag muss ich raus. Ich werde aber in den Stall laufen und hoffe, es sind immernoch nur wenige Autos unterwegs…

Das oben ist übrigens die Strassenlaterne, die vor unserem Haus steht. Ja, klar, ist nachts doof zu fotografieren. Weiß ich! Aber ich finde das Bild trotzdem irgendwie cool (hihi, war ja auch cool, nämlich -8°C)

Mit einer deutlich längeren Belichtungszeit wird das Bild natürlich ohne Stativ unscharf, aber man erkennt wenigstens, um was es sich da handelt…

Mein Hirn ist übrigens bei diesem Wetter offensichtlich auch stark entschleunigt… Außer dem üblichen Socken-Stricken habe ich das letzte Wochenende nichts auf die Reihe gebracht. Gar nichts.
Das kann also nur besser werden. Ich hoffe drauf.
Im Kopf habe ich einiges, viele Ideen und Pläne schwirren da rum, aber ich kann mich körperlich momentan nicht so richtig aufraffen. Ist ja nix neues -und vergeht auch wieder.

Isso!

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