tierisches


„Pferde-News“

Weil es Feli gesundheitlich nicht ganz so gut geht, haben wir uns entschlossen, den kleinen Nico abzusetzen, ihn von seiner Mama zu trennen, damit sie wieder zu Kräften kommen kann. Heute war der zweite Tag der Trennung und die beiden waren erstaunlich ruhig. Wir haben Nico dann zusammen mit Apahatschi in die Halle gelassen, damit die beiden sich ein bisschen kennen lernen konnten. Das war ziemlich lustig: Apahatschi ist total bewegungslos stehen geblieben, sobald Nico irgendwo an ihm rumgeschnuppert hat – bevorzugt zwischen den Hinterbeinen. Er hat nur einmal warnend, aber sehr vorsichtig in Nicos Richtung getreten. Ich denke, dass wir die beiden dann nächste Woche zusammen auf die Weide lassen können.

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20130801-2Elise hat dann Feli heute das erste Mal wieder geritten. Also für nur ca. 20 Minuten etwas Schritt und ganz wenig Trab. Natürlich müssen bei Feli sämtliche Muskeln wieder aufgebaut werden, auch ihre Kondition hat gelitten, aber Elise meinte, sie würde immernoch total fein auf kleinste Hilfen reagieren…

Sie ist das letzte halbe Jahr einmal die Woche Apahatschi geritten. Er ist im Vergleich zu Dressurqueen Feli der reinste „Bauerntrampel“. Obwohl er in den letzten Monaten unglaubliche Fortschritte gemacht hat, man muss ihn eben doch recht aufwändig treiben


Mir geht es gut!

Erschreckend, wie viel Zeit seit meinem letzten Beitrag vergangen ist… Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse:

  • Ich habe im Novenber wie geplant meine Ausbildung begonnen und habe tatsächlich immernoch Spaß an meiner Arbeit. Das Lernen fällt mir nicht so schwer wie befürchtet. 😉
  • Mitte März hat Felicitas ihr Fohlen bekommen, einen kleinen Hengst mit Namen „Das letzte Einhorn“, genannt Nico (von uNICOrn). Feli macht sich supergut als Mama und Nico ist ein putzmunteres freches Kerlchen, das uns allen auf der Nase herum tanzt.
  • Philipp hat sein Abitur bestanden. Ich bin ziemlich stolz auf ihn! Somit sind jetzt zwar alle meine Kinder mit der Schule fertig, aber nicht mit der Ausbildung.
  • Peter trainiert und trainiert und trainiert… Inzwischen fast mehr als zu arbeiten. Das ist gut so. Wie fliegen in 92 Tagen nach Hawaii – zusammen mit Klara. Die ist noch unter 21 und übernachtet somit kostenlos bei uns im Hotel. Sie bezahlt nur den Flug, das kann sie sich leisten.
  • Sport ist bei mir zur Zeit einfach nicht möglich. Außer Reiten natürlich. Zum Laufen oder Radfahren kann ich mich nach der Arbeit nicht noch aufraffen. Aber zu Apahatschi fahre ich natürlich täglich. Das geht immer!
  • Handarbeiten hab ich auch nur ein paar Kleinigkeiten gemacht. Meist Abends beim Fernsehen Socken gestrickt, aber auch mit meinem Schneidplotter ein paar Shirts verziert. Sollte ich es in sehr naher Zukunft schaffen, den Turm wieder aufzuräumen, könnte ich mir noch ein paar Shirts und die eine oder andere kurze Hose/Rock für Hawaii nähen. (Ich hoffe weiterhin ein paar Kilos abzunehmen, dann wäre das notwendig…)

So , das war es fürs Erste. Ich werde keine Besserung geloben, die Gefahr das nicht einhalten zu können ist zu groß. Aber es gibt doch ein paar wichtige Sachen in Zukunft zu berichten; ich hoffe, ich komme dazu.


Mein allererster Turnierstart

…war ein Fehlstart.

Zuerst ist Elise eine E-Dressur geritten. Da hat sich Apahatschi gar nicht dumm angestellt, wollte nur die Hufschlagfiguren nicht wirklich ausreiten und den Linksgalopp hat er versucht, nach eigenen Wünschen zu beenden. Aber er war nunmal verständlicherweise aufgeregt, denn heute war nach dem Springreiter-Turniereinsatz im letzten Jahr sein zweites Turnier. Mit der Wertnote von 5,6 waren sowohl Elise als auch ich absolut zufrieden.

Turnier

Für mich war es der allererste Turnierstart meines Lebens. Ich war noch viel aufgeregter als Apahatschi, nahezu panisch. Einerseites ging es hier nur um einen E-Dressurreiter-Wettbewerb, wir hatten geübt und waren gut vorbereitet. Andererseits bin ich auch in meinem Alter nicht von Magenschmerzen und Übelkeit befreit. Kurz vor der Prüfung haben wir erfahren, dass einzeln geritten werden sollte, nicht wie sonst üblich in zweier-Abteilungen. Und das hat uns dann auch „das Genick gebrochen“. Direkt nach dem Einreiten in die Halle hat Apahatschi auf Angst gestellt und sich geweigert, den oberen Teil der Halle zu betreten. Durch meine Aufregung konnte ich ihm natürlich nicht die nötige Sicherheit bieten und so haben wir es nach einigen Versuchen leider nur bis zur ersten Grußaufstellung geschafft. Okay, er ist auch noch kurz angetrabt, sodass man meinen konnte, es wäre alles gut, aber dann ist er wieder stehengeblieben. Ich habe aufgegeben, es hat keinen Sinn gemacht weiterreiten zu versuchen. So ein Wettbewerb wird nunmal in der kompletten Halle geritten, nicht nur auf einem Zirkel.

 

Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Tag. Ich habe meine Angst überwunden, bin zum Prüfung angetreten. Apahatschi war auf dem Vorbereitungsplatz absolut gechillt, war mit seinen Gedanken komplett bei mir, hat sehr gut mitgearbeitet.


Salzekuchen und Hengstkörung 1

Nein, das hat rein gar nichts miteinander zu tun, nur, dass mich das eine gestern, das andere heute beschäftigt hat. 😉

SalzekuchenHeute also der Salzekuchen nach dem Rezept von meiner Oma. Anstatt den  Brotteig beim Bäcker zu bestellen (verkaufen die den überhaupt noch?) habe ich eine Backmischung für ein Roggenmischbrot mit Sauerteig genommen. Das klappt wunderbar und die 1kg-Packung reicht für zwei Bleche. Das Herstellen des Belages ist relativ zeitaufwändig, aber wirklich nicht schwer. Und das Ergebniss ist einfach lecker!!!

Für 2 Bleche braucht man:

  • 1 kg Roggen-Mischbrot Brotbackmischung
  • 1,2 kg am Vortag gekochte Pellkartoffeln
  • ½ kg Zwiebeln
  • 100 ml Öl
  • 4 Eier
  • 500 gr Magerquark
  • 600 gr saure Sahne
  • knapp 1 EL Salz, 15 gr Kümmel, Pfeffer nach Geschmack (nur ganz wenig)
  • 250 gr Katenschinkenwürfel

Den Brotteig laut Anweisung anrühren und gehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln häuten, ganz klein schneiden und in dem Öl dünsten. Die am Vortag gekochten (also jetzt kalten) Kartoffeln pellen und in eine große Schüssel reiben. Die gedünsteten Zwiebeln, Eier, saure Sahne, Quark und die Gewürze dazu geben und kräftig vermischen.

2015-03-15 13.35.34Den Brotteig nochmal durchkneten und auf zwei Bleche verteilt gleichmäßig ausrollen. Den Belag auf dem Brotteig verteilen und die Schinkenwürfelchen darüber streuen.

Bei ca. 200°C (Umluft) etwa 40 Minuten backen.

LECKER!!!

 

 

 

Gestern war hier im Alsfelder Pferdezentrum eine Hengstkörung. Zitat aus „Körung – Wikipedia“:

Soll ein Hengst zur Zucht eingesetzt werden, so ist der erste Schritt die Körung, die eine Auswahl zur Hengstleistungsprüfung darstellt. Erst mit erfolgreicher Absolvierung letzterer wird ein Hengst als Zuchthengst oder Beschäler in das Hengstbuch I der jeweiligen Rasse eingetragen. Diese Eintragung behält der Hengst dann lebenslang.

Die Hengste werden bei der Körung auf festem Boden in einer Dreiecksbahn im Stand, Schritt und Trab an der Hand gemustert, wobei die Korrektheit des Körperbaus und Raumgriff und Schwung der Gangarten beurteilt werden. Meistens findet auch noch ein Freilaufen und Freispringen statt, wobei vor allem die Sprungtechnik und nicht die überwundene Höhe beurteilt wird.

IMG_0214Ich fand das mal richtig interessant zuzuschauen. Etwa ein Drittel der Hengste wurde nicht gekört, die dürfen also voraussichtlich ihr Leben zukünftig als Wallach genießen. Mein persönlicher Favorit war (natürlich) ein Pinto…


Frühlingswetter

2015-03-09 14.45.03Na, das wurde aber auch Zeit!
Heute hatten wir knappe 15°C bei strahlendem Sonnenschein.
Ich habe Apahatschi gründlich und heftig geputzt, damit er von seinem Winterfell befreit wird. Das ist noch ein langer Weg, aber er verliert schon reichlich Haare, ist für jede Erleichterung dankbar. Natürlich durfte er auch schon mal ein bißchen Gras naschen…
Dora hat Apahatschi am Wochenende viel bewegt, deshalb haben wir es heute bei diesem Wellness-Tag belassen.

Allerdings war ich dann noch aktiv. Noch im Stall habe ich die Laufklamotten angezogen und bin, einen Umweg über Liederbach machend, nach Hause gejoggt. Keine Ahnung, ob es von fallenden Gewicht kommt, aber ich bin jetzt tatsächlich „deutlich schneller“ unterwegs. Es macht Spaß, auch wenn ich mit zu hohem Puls laufe.

Einen Termin für die sportärztliche Untersuchung habe ich erst Mitte April. Also noch viel Zeit das Gewicht weiter zu senken und die Kondition zu steigern.


Zoobesuch

Dass ich Tiere mag, dürfte inzwischen für niemanden ein Geheimnis sein. Dass ich auch Besuche in Zoos und Tierparks liebe hingegen vielleicht schon noch.
Gestern habe ich mir einen Tag ganz für mich alleine gegönnt. Mit den Zug bin ich nach München gefahren und hatte dort reichlich Zeit für den Tierpark Hellabrunn. Es war ein großartiger Tag, den ich absolut genossen habe!

Hier öffnet sich eine kleine Auswahl meiner Fotos –ungeschnitten und unbearbeitet, darauf lege ich großen Wert. (Wenn man dort mit der Maus über das große Bild fährt sieht man rechts in der Mitte einen Pfeil zum „Weiterdrücken“)

Besonders angetan haben es mir natürlich der zweijährige Elefant Ludwig und die beiden Eisbärenbabys, die letzten Winter zur Welt gekommen sind…

Nach 2x 4½ Stunden Zugfahrt und 6 Stunden Zoobesuch war der Tag für mich vorbei.
Aber so eine „Auszeit“ sollte man sich häufiger gönnen!


noch lahmfrei

Apahatschi ist zur Zeit noch lahmfrei!
Nach einem relativ intensiven fast 40 minütigen Ritt in der Halle habe ich beschlossen, dass ich ihn endlich mal wieder auf den Paddock stelle. Mir war natürlich klar, dass er dann ausgelassen rumtoben wird, aber er war wenigstens schon aufgewärmt… und das Wetter konnte ich ihm keinesfalls vorenthalten.
Feli und Apahatschi haben es auch wirklich genossen (auch wenn nichts fressbares zu finden war) und die Freudensprünge hielten sich erstaunlicherweise in erträglichen Grenzen. Kurz vor dem Reinholen habe ich Apahatschi genau beim Traben beobachtet: ich konnte keine Lahmheit feststellen.
Er ist jetzt 5 Tage medikamentenfrei. Hoffentlich hält es an!

 


Frühlingsanfang

Vom Wetter her haben wir ja schon seit gut einer Woche Frühling, jetzt also auch (zumindest meteorologisch) ganz offiziell!

Der Februar verlief mit Höhen und Tiefen…
Es fing bei mir mitte Januar an mit einer sehr heftigen Erkältung, die auch meine Lunge ordentlich belastet hat. An Laufen war kaum zu denken und dann habe ich den Schwung verloren. Ich hatte letzten Monat also nur zwei mikrige Läufe. Aber meine Ernährungsumstellung zeigt weiterhin Erfolge, ich nehme weiter ab, auch vom Körperfettanteil!
Ebenfalls seit Mitte Januar geht mein Pony lahm. Erst nur ein bisschen, fast unmerklich, dann immer stärker. Anfang Februar hatte ich einen Tierarzt da, der aber vor einem großen Rätsel steht. Er kann keinen Grund für das Lahmen finden. Vermutlich stimmt irgendetwas an der Schulter nicht. Apahatschi hat jetzt einen Monat lang ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes Medikament bekommen. Die ersten zwei Wochen durfte er nur Schritt gehen –  das war die Hölle! Ein so junges Pferd, durch Medikamente schmerzfrei… die reinste Bombe! Seit etwa 10 Tagen darf ich ihn wieder etwas traben, 15-20 Minuten nur, aber das reicht, dass er wieder viel ausgeglichener ist. Meine Reitlehrerin erkennt keine Lahmheit mehr und ich kann auch nichts mehr spüren. Ich bete, dass das nach Absetzen des Medikamentes so bleibt! Ansonsten bleibt mir der Anruf bei der Physiotherapeutin nicht erspart…

Durch die Knieverletzung meines Mannes und die Tatsache, dass unsere Kinder bald mit den diversen Ausbildungen/Studien fertig sind, haben wir uns in letzter Zeit mal wieder vermehrt Gedanken um unsere Zukunft gemacht. Die bedeutenste Frage dabei:
Wie kann man einen hohne Geldgewinn absahnen, ohne Lotto zu spielen oder an irgendwelchen sonstigen Glücksspielen teilzunehmen?
Ernst gemeinte Tipps werden dankbar angenommen!

Ich habe endlich mal wieder damit begonnen, meinen Turm aufzuräumen. Seit über einem Jahr komme ich nicht mehr an meine Nähmaschine ran! Aber ich habe noch so viele wunderschöne Stoffe und so langsam nähere ich mich auch wieder einer einigermaßen vorzeigbaren Figur.
Momentan räume ich wirklich nur auf, Ziel ist aber ein rigoroses Ausmisten! Frei nach dem Motto: Wenn ich JETZT ausziehen würde, was würde ich mitnehmen?

Meinen Shop Nadelturm habe ich geschlossen, die Seite ist jetzt rein Privat und bietet ausschließlich kostenlose Muster und Anleitungen. Es macht mir erheblich mehr Spaß, Dinge kostenfrei anzubieten, zumal das auch den Leistungsdruck deutlich senkt.
Die Anleitungen auf diesem Blog werden mit der Zeit verschwinden, da ich eine Umstrukturierung meines Inhaltes hier plane. Künftig wird mein Blog tatsächlich mehr wie ein Tagebuch sein, die Handarbeiten werden ausgelagert in den Nadelturm.


Erstes Turnier des Jahres

Mit Elise und Feli war ich heute in Ziegenhain .
Die beiden hatten zwei geniale Momente zur richtigen Zeit! Sie landeten im Dressurreiter A mit einer Wertnote von 7,5 auf dem dritten Platz!

Und dann in der A-Dressur ebenfalls mit 7,5 auf dem fünften Platz.

Ich freue mich so unglaublich doll für Elise über diesen Saisonstart! Sie haben so fleißig gearbeitet über den Winter. Hoffentlich geht es mit ähnlichen Leistungen weiter. Ich zumindest drücke den beiden die Daumen!!!


Die Zeit…

verfliegt nur so…
Aber ich bin weiter munter am Ausmisten – nein, nicht die Pferdeboxen, meine Bücher.
Unter dem Reiter „Flohmarkt“ oben rechts habe ich weitere Bücher eingestellt, diesmal hauptsächlich zum Thema Patchwork

Ich bin beinahe täglich bei Apahatschi zum Schmusen und vor allem zum Reiten. Das kostet Zeit und Kraft. Aber er ist einfach knuffig und sooooo lieb. Er ist wirklich DAS Pferd, das ich mir erträumt habe.

Am Wochenende reitet ihn Dora, da bin ich dann meist mit Elise auf Turnieren unterwegs.
Das ist schön, ich genieße es, aber manchmal wünsche ich mir doch mehr Zeit um mal wieder was „großes“ zu nähen. Eine Hose vielleicht, oder ein Hemd. Momentan schaffe ich das Zeitlich einfach nicht. Ich arbeite daran!

Dressurstute und Freizeitwallach – größer könnten die Unterschiede kaum sein.

Bis dahin genießen wir das Wetter gemeinsam mit den Pferden. Es ist so entspannend ihnen beim Grasen zuzuschauen.


Er ist da…

Apahatschi ist da, er wurde gestern gebracht.
Er hat sich erst einmal ein bisschen an seine Nachbarn gewöhnt, später haben wir ihn die Halle erkunden lassen. Er kannte nur eine winzig kleine „Nothalle“, war ansonsten draußen.
Also die Halle und die ganzen neuen Geräusche waren ihm schon etwas -nein, nicht unheimlich- suspekt.
Er hat sich richtig ausgetobt, die Halle im donnernden Galopp in Besitz genommen…

Heute ist dann Dora geritten. Mein Sattel muss vom Sattler erst an Apahatschi angepasst werden. Aber, ich muss es gestehen, mit dem Westernzeug sieht er richtig gut aus.
Meine „englische“ Trense habe ich ihm aber angepasst -und die steht ihm auch sehr gut! So!

 


Apahatschi

Ja, ich weiß, es ist gerade mal 3 Wochen her, dass Tetra von uns weg ist, aber ohne eigenes Pferd ist es einfach nur doof! Und ich habe DAS optimale Tier für mich gefunden…
Wir haben Probegeritten, Ankaufsuntersuchung ist gemacht, der Vertrag unterschrieben, am 2. Januar kommt Apahatschi (Wallach, dann 6 Jahre) zu mir. Ich freue mich wie irre!!!

 


Abschied

Tetra wird von den neuen Besitzern abgeholt…

Wir haben uns entschlossen Tetra zu verkaufen. Zu ihrem Besten.
Die eine Tochter studiert und ist nur noch am Wochenende zu Hause, die andere Tochter hat das Interesse am ernsthaften Reiten verloren und ich komme mit Tetra überhaupt nicht klar.
Tetra ist schon 19 und braucht sowieso schon recht lange, um ihre „alten Knochen“ locker zu kriegen, aber im Grunde ist sie wirklich sehr fit für ihr Alter, vor allem aber auch sehr spritzig im Gelände. Genau genommen die beste und auch letzte Gelegenheit sie sinnvoll zu verkaufen…

Wir haben eine Frau gefunden, die sehr viel Erfahrung im Umgang mit Pferden hat und unsere Tetra mit der entsprechenden „Bearbeitung“ weiter fit halten kann. Denn bei uns wäre sie früher oder später aufgrund der fehlenden bzw. unzureichenden Bewegung recht steif und körperlich alt geworden. Die neue Besitzerin hat sich sofort in ein Bild von Tetra verliebt und so ist das Foto von Tetras Auszug bei uns nur 10 Tage nach der Veröffentlichung der Verkaufsanzeige entstanden. Ich bin absolut überzeugt, dass dies genau die richtige Entscheidung war, vor allem für Tetra; wir hätten sicherlich kein besseres neues zuHause finden können – aber es tat so verdammt weh zuzuschehen, wie sie das Grundstück verlassen hat!!!
Am Abend war ich wieder im Stall, zur Reitstunde auf einem Schulpferd und es war wirklich doof, Tetras leere Box zu sehen. Inzwischen steht da ein Fohlen zum Absetzen drin. Das ist okay, hauptsache, die Box ist nicht leer…
Ich vermisse sie!


Besuch…

in unserem Garten!
Keine Ahnung wo er her kam und auch nicht, wo er hin ist. Aber er war letzten Sonntag in unserem Garten, als würde er da hin gehören. Nein, es gab keinen gefüllten Fasan zum Abendbrot…

Zwei Monate ist mein letztes Post tatsächlich schon wieder her… Asche über mich und mein schütter Haupt!
Ich habe viel in unserem Garten gearbeitet, mir sehr viele Gedanken über einen evtl Webshop gemacht, gestrickt, genäht und aufgeräumt.
Meine Ernährung habe ich umgestellt und dadurch in den vergangenen 8 Wochen 6kg abgenommen. Aber das soll erst der Anfang sein, 12kg müssen noch weg.

Das entscheidende, das einschneidenste Erlebnis ist der Verkauf von Tetra… Am Sonntag kommt eine ganz liebe Frau um sie anzuschauen, die will sie unbedingt haben.
Wir habe einfach keine Zeit für Tetra mehr. Elise hat Feli, ich komme mit Tetra gar nicht mehr klar (bin ja auch Feli gewohnt), Dora ist die Woche über in Erfurt und Klara hat die Lust am ernsthaften Reiten verloren. Aber um nur rumzustehen ist Tetra zu fit. Sie braucht regelmäßige Bewegung, damit die Knochen noch lange gut mitarbeiten. Das können WIR ihr nicht mehr bieten. Der Verkauf ist also zum Wohle des Tieres.
Aber es tut weh. Sie war 6 Jahre lang ein großer Teil unseres Lebens…


TERTIArium II 1

Die Inneneinrichtung ist fertig! Ich habe gestern den halben Nachmittag im Garten gewerkelt, die Hütte unter dem Podest und die Rampe gebastelt.

Mein Mann meinte, Tertia würde da gar nicht hoch gehen, aber ich kenne sie. Sie liebt das Klettern! 
Auf der Stelle angenommen hat sie zumindest das große Schlafhaus. Sie ist auf direktem Wege darin verschwunden und bisher auch noch nicht wieder rausgekommen.
Sieht so aus, als wäre mein Bauwerk auch in Tertias Augen ein voller Erfolg.